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Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Die Eigentümer von Grundstücken an Gemeindestrassen und Wegen wurden mit amtlichen Publikationen vom 3. und 9. Juni 2011 ersucht, ihre an der Strasse stehenden Bäume und Sträucher bis spätestens am 15. Juli 2011 zurückzuschneiden. Gemäss §§ 109 bis 112 des kantonalen Baugesetzes vom 19. Januar 1993 gelten hiefür folgende Vorschriften:
Zum Zurück- und Aufschneiden wird eine letzte Nachfrist bis am 16. September 2011 gesetzt.

Die öffentlichen Strassen und deren Einrichtungen (Strassenbeleuchtung, Hydranten, Wegweiser etc.) sowie Baulinien und Sichtzonen dürfen vom anstossenden Grundeigentum aus durch Bäume und Sträucher nicht beeinträchtigt werden.

In das Strassengebiet hineinreichende Bäume sind auf eine Höhe von 4.50 m, ab Fahrbahnrand gemessen, aufzuasten.

Hecken und Sträucher sind auf 0.60 m Abstand, gemessen vom Strassenmark, zurückzuschneiden. Bei Gehwegen hat der Rückhau auf Hinterkante Trottoir zu erfolgen.

In Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 0.80 m und 3.00 m gewährleistet sein (§ 45 der Allgemeinen Verordnung zum Baugesetz vom 23. Februar 1994).

Wo dieser Rückhau nicht innert der gesetzten Nachfrist vorgenommen wird, wird der Gemeinderat ohne weitere Ankündigung die notwendigen Arbeiten auf Kosten des betreffenden Grundeigentümers durch das Bauamt/Forstamt ausführen lassen. Zudem kann gemäss §§ 160 - 162 des Baugesetzes Strafanzeige erstattet werden. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Eigentümer von sichtbehindernden Bäumen und Sträuchern haftbar gemacht werden können.



Aufgeschaltet am 15. August 2011
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Weitere Mitteilungen finden Sie unter Amtliche Publikationen.